Die Vorsokratiker, Band 3. Griechisch-lateinisch-deutsch. Auswahl der Fragmente und Zeugnisse, Übersetzung und Erläuterungen. Anaxagoras, Melissos, Diogenes von Apollonia. Die antiken Atomisten: Leukipp und Demokrit

Die Vorsokratiker, Band 3. Griechisch-lateinisch-deutsch. Auswahl der Fragmente und Zeugnisse, Übersetzung und Erläuterungen. Anaxagoras, Melissos, Diogenes von Apollonia. Die antiken Atomisten: Leukipp und Demokrit

M. Laura Gemelli Marciano

Language: German

Pages: 637

ISBN: 2:00272151

Format: PDF / Kindle (mobi) / ePub


M. Laura Gemelli Marcianos dreibändige griechisch-deutsche Vorsokratiker-Ausgabe bietet einen neuen, faszinierenden Blick auf die archaische griechische Weisheit des 7. bis 5. vorchristlichen Jahrhunderts. Fragmente und Zeugnisse der sogenannten Vorsokratiker werden von den interpretierenden Darstellungen späterer Philosophengenerationen befreit und wieder in ihren jeweiligen ursprünglichen Kontext gestellt. Dabei zeigen sich individuelle, voneinander ganz verschiedene Persönlichkeiten: Wundermänner, Seher-Ärzte, Mystiker, Naturphilosophen, Gelehrte jeglicher Art, die direkt zu uns sprechen und uns den Weg zu unseren Wurzeln weisen. Diese bisher vollständigste aktuelle zweisprachige Ausgabe der vorsokratischen Schriften liefert nicht nur eine neue, genaue Übersetzung von Fragmenten und Zeugnissen, sondern auch ausführliche Kommentierungen, Kurzbiografien und Einleitungen zu jedem Autor sowie eine Einführung in die Gesamtproblematik. Durch die Diskussion bisheriger Forschungsergebnisse werden die Grundlagen für eine neue Forschungsrichtung gelegt. Band 3 der dreibändigen griechisch-deutschen Vorsokratiker-Ausgabe enthält Schriften von Anaxagoras, Melissos, Diogenes von Apollonia und der antiken Atomisten. Die Fragmente und Zeugnisse sind neu übersetzt, ausführlich erläutert und werden dabei von der interpretierenden Darstellung späterer Autoren befreit. Die jeweiligen Fragmente und Zeugnisse werden anhand des Vergleichs mit den literarischen, medizinischen und technischen Schriften ihrer Zeit erklärt. Die Ergebnisse der aktuellen Forschung werden gleichzeitig kritisch überprüft. So entsteht ein neues und ungewöhnlich differenziertes Bild der sogenannten Naturphilosophen.

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The Oresteian Trilogy: Agamemnon; The Choephori; The Eumenides (Penguin Classics)

The Complete Plays of Sophocles: A New Translation

Sparta at War: Strategy, Tactics and Campaigns, 950-362 BC

The Grand Strategy of Classical Sparta: The Persian Challenge

Cosmology and the Polis: The Social Construction of Space and Time in the Tragedies of Aeschylus

Thucydides, Pericles, and the Idea of Athens in the Peloponnesian War

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

vielmehr zur Mischung, zur Abschaffung der Unterschiede und schließlich zur Zerstörung der göttlichen Welt, die aus getrennten, reinen Elementen besteht. Der zweite wird durch den neikos (Streit) verursacht und geht vom Rand der Kugel bis in deren Zentrum, wobei die durch ihn bewirkte Unterscheidung den Kosmos und die Menschen hervorbringt und später zerstört, bis die göttlichen Elemente ganz von der Mischung befreit und in ihrer Reinheit wiederhergestellt werden. Die beiden Verfahren entsprechen

40 B 159 70 A, wobei er aber Anaxagoras nicht erwähnt). Bei Psellos und in der Doxographie, abgesehen von der akademischskeptischen Tradition (vgl. 70 B–D), ist aber keine Spur von dieser besonderen Meinung des Anaxagoras zu finden. Das Beispiel des Leichten und Schweren ist eine andere Ergänzung des Psellos selbst. 25–27 ψ κ ² «… : Zur Formulierung, die den doxographischen Bericht schließt, vgl. auch Michael Psellos Theol. 6,87 Gautier (Bericht über die Atomisten): π ξ σ λ […] A # « ξ ² « Ρ «

: Vgl. auch die Dar5–7 stellung der Entstehung von Pflanzen und Lebewesen aus den zwei Grundelementen Feuer und Wasser in der von Anaxagoras beeinflussten hippokratischen Schrift De victu 1,4,2 (Joly 126,23 = VI,474 Littré, vgl. auch Erl. zu 29,4–6): $ ξ σ ξ 4 ξ Ρ κ λ α ξ λ $ . Laut Galen stimmten alle Philosophen darin überein, dass Speisen, wenn sie zu Blut würden, dem Aussehen, dem Geschmack und dem Tastsinn nach anders erschienen. Sie seien sich jedoch nicht einig, ob es sich um eine

in den ältesten hippokratischen Schriften als Ursache verschiedener akuter Krankheiten angesehen. Über den Fluss der Galle in die Adern vgl. vor allem [Hipp.] Morb. II 4a,1 (134,17 Jouanna = VII,10 Littré) und 6a,3 (137,12 Jouanna = VII,14 Littré); beide Stellen gehören zu einer späteren, auf das letzte Viertel des 5. Jahrhunderts v. Chr. zurückgehende Redaktion der Schrift. Vgl. auch die Stelle Morb. II 41,4 (173,14 Jouanna = VII,58 Littré), die zu einer früheren Schicht der Schrift gehört (um

erlangten sie die Herrschaft über das Meer und verschafften sich so viele Güter zur Kriegsführung, wie sie nie zuvor besessen hatten. Von Melissos wurde, wie Aristoteles sagt [Fr. 535 Rose], in einer früheren Seeschlacht sogar Perikles selbst geschlagen. 1 C. Stesimbr. FGrHist IV A 1, 1002 F 1 (Plut. Them. 2,5) (DK 30 A 3) (= Anaxagoras 2) Dennoch behauptet Stesimbrotos, Themistokles sei Schüler des Anaxagoras gewesen und habe sich für die Lehre des Naturphilosophen Melissos interessiert, wobei

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